Südafrika Kosi Forest







Kosi Forest Lodge Februar 2009


Der Park *****

Kosi Forest ist ein Gebiet im Norden des St. Lucia Wetlandparks, am indischen Ozean, südlich von Mozambique. Der Name des Parks lautet seit Oktober 2007 iSimangaliso Wetland Park.
Es ist ein touristisch kaum erschlossenes Gebiet, in dem man vielfältige Möglichkeiten hat, Land und Leute näher kennen zu lernen. Vorausgesetzt, man nimmt sich die notwendige Zeit dazu und reist nicht, wie 90 % der Touristen, Tag für Tag weiter. Wir haben uns für diese Station eine Woche eingeplant und genossen jeden einzelnen Tag davon. Gewohnt haben wir in der Kosi Forest Lodge, von wo aus wir alle Ausflüge unternahmen. Wir begannen mit den üblichen Ausflugszielen: Kanufahrt, Swampforestbesuch, Thembe Elephantpark. All dies waren beeindruckende Bilder in wunderschöner Landschaft, besonders die Kanufahrt auf dem Zufluß des ersten Sees inmitten von üppiger Vegetation mit verschiedenen Arten von Kingfishern. Anschließend waren wir zwei Tage die einzigsten Gäste der Lodge und genossen entsprechend den privaten Rundumservice. So wurden uns unsere Wünsche erfüllt und wir besuchten Einheimische. Am ersten Tag besuchten wir einen Mann mit seiner Familie in seinem Haus. Wir hatten genauso viele Fragen an ihn wie er an uns. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Am nächsten Tag wurde uns eine besondere Ehre zuteil, wir waren Gäste beim Amarula-Festival der Thonga. Unsere Vorstellung davon war eine Art Straßenfest. Zu unserer Überraschung fand dieses Fest jedoch auf sehr traditionelle Weise statt. Wir wurden als Gäste dort besonders herzlich empfangen. Das Fest selbst stellt eine Art Ernte-Dank-Fest dar. Anlaß ist die Fertigstellung des Amarula, eines vergorenen Getränkes aus den Früchten des Marulabaumes. Es wird auf traditionelle Weise mit Tanz und Gesang gefeiert. Wie wir im Laufe des Tages erfuhren, waren wir die ersten weißen Besucher bei diesem Ereignis, wo die Thonga nur unter sich sind. Darüber hinaus gibt es auch ein größeres Festival zum gleichen Anlaß, welches Besucher, auch Touristen, in größerer Zahl anzieht.


Die Unterkunft *****

war einzigartig, sowohl was die Lage in einem kleinen Wäldchen anging, als auch die herzliche und persönliche Betreuung, dem fantastischen Essen und nicht zuletzt seinem natürlichen Charme, bedingt durch die Lage und Bauart der Bungalows und der fehlenden Elektrizität. Morgens vor dem Aufwachen wurde uns bereits eine Kanne heißes Wasser auf die Terrasse gestellt. So konnten wir uns vor dem Frühstück bereits einen ersten Kaffee machen. Es steht ein umfangreiches und vor allem frisches Frühstücksbuffet bereit. Durch die täglichen Unternehmungen erhält man mittags einen vorzüglichen „Imbiß“, der einem selbst in den letzten Winkel vom Gide nachgetragen wird. Abends wird es dann ganz romantisch, da das gesamte Gelände der Lodge im Schein der Fackeln und Kerzen erstrahlt. Ebenso werden die Wege und Bungalows beleuchtet. Am Lagerfeuer kann man dann gemütlich seinen Aperitif einnehmen, bevor zum Abendessen geladen wird. Das Essen ist, obwohl kein Sternekoch im Haus ist, von außergewöhnlich guter Qualität. Es gibt kein Wahlessen, jedoch wird man am Anreisetag, in unserem Fall sogar schon vorher, auf seine Vorlieben und Abneigungen bezüglich des Essens befragt. Es gab keinen Tag, an dem uns etwas nicht geschmeckt hätte. Der Service ist ebenso liebenswert wie unaufdringlich.

Die Reise wurde perfekt organisiert von Beate Gernhuber SafariScout.

Link zur Lodge:
www.isibindiafrica.co.za/kfl