Südafrika Kruger National Park







Rhino Post Walking Safari Lodge Februar 2009
 
Der Park *****
 
hat uns sehr gut gefallen. Innerhalb einer Woche konnten wir neben den Big Five sogar ein Rudel Wild Dogs sehen. Angeblich gibt es im gesamten Kruger Park nur 300 Stück von ihnen, so daß sogar unser Ranger diese Begegnung feierte. Es war unser erster Besuch in Südafrika und wir hatten uns bezüglich der besten Reisezeit nur unzureichend informiert. Angeblich wäre der September der beste Monat zur Tierbeobachtung. Dann könne man tief in den Busch sehen, da alles trocken und verdörrt ist. Insofern unterscheidet sich der Februar durch üppiges Grün und dichtes Buschwerk. So sahen wir sicher weniger Tiere als im September, jedoch nicht weniger Spezies. Der Kruger Park darf nur auf den festgelegten Straßen befahren werden und wie wir bestätigen können, ist es nicht ratsam einfach irgendwo auszusteigen. Zweimal begegneten wir Elefanten die nicht ungefährlich wirkten. Die Fahrten fanden in offenen überdachten Jeeps statt. Tipp für Selbstfahrer: In der Regenzeit gibt es einige Passagen (geflutete Straßen) welche nur sicher mit Allradfahrzeugen befahren werden können!

 
Die Unterkunft ****
 
Wir verbrachten die Woche in einer Lodge von „Isibindi“. Isibindi betreibt vier Lodges in Südafrika, von denen wir drei besuchten. Die erste unserer drei Urlaubswochen verbrachten wir hier in der „Rhino Post“. Die Lodge liegt am westlichen Rand des Kruger Parks und verfügt über ein sehr großes eigenes Areal. Sie gilt als Luxus-Lodge, wobei neben einer schönen Lage im Busch, gutem Essen und sehr guter Ausstattung vor allem die exklusive private Atmosphäre als eigentlichen Luxus anzusehen ist. Es existieren nur acht einzeln stehende Bungalows, von denen während unseres Besuches maximal drei gleichzeitig gebucht waren (Nebensaison). Als besonderes Highlight der Lodge ist sicher das dazugehörige Plains Camp anzusehen. Hier kann man im Stil der Afrika Entdecker in einem von vier Zelten wohnen, wobei man bei dem Wort Zelt sicher nicht gleich an eine Ausstattung mit Doppelbett, Möbeln, eingebauter Dusche und WC denkt. Das Camp liegt noch abgeschiedener und man macht mit professionellen Rangern Entdeckungen zu Fuß. Wir waren jedesmal hüfthoch durchnässt. Beste Ausstattung (Schuhe, Outdoor Bekleidung Camouflage) dringend zu empfehlen. Das Essen im Plains Camp ist einfacher. Auch hier bestand der Luxus darin, dass wir an zwei Tagen die einzigen Gäste waren. Die Eindrücke und die Abgeschiedenheit im afrikanischen Busch bleiben uns unvergessen.

Die Reise wurde perfekt organisiert von Beate Gernhuber
SafariScout.

Link zur Lodge:
www.isibindiafrica.co.za/kruger