Boracay





Phillippinen Boracay März 2000

 
Die Insel ****
 
ist westlich vom White Sand Beach geprägt. Hier findet man die Postkartenansichten und die berühmten Sonnenuntergänge beim "Sundowner" zur Happy Hour. Früher von Rucksacktouristen entdeckt, hat sich die Insel zu einer Hochburg entwickelt. Neben Amerikanern, Australiern und vielen Japanern gibt es ein Restaurant am anderen. Überall war es gut und preiswert. Inselfeeling zur Genüge. Am Strand gibt es den ganzen Tag Früchteservice und Massagen, war wunderschön. Ausflüge per gemietetem Moped über die Insel. So gelangt man auch zur windigen Ostseite. Hier gibt es allerdings nicht viel mehr als Müll und "Müllverbrennung", außer ein paar Surf-Freaks.
 
 
Die Unterkunft **
 
war das Lorenzo's Main. Ziemlich zentral gelegen, in zweiter Reihe und umgeben von Phillippinosiedlungen. Wir wohnten in einer Bambushütte. Das war allerdings weniger romantisch, als vielmehr laut. Die Anlage war schön gepflegt, mit vielen Beeten und einem kleinen Pool.
 
 
Die Verpflegung ****
 
fand, außer einem faden Frühstück, außerhalb unseres Resorts statt, war sehr anwechslungsreich (Chinesisch, Italiener, Steakhouse .....) und wirklich billig. Wir waren fast jeden Abend anderswo, Halbpension wäre ein fataler Fehler gewesen.
 
 
Die Basis *****
 
war einfach Spitze. Die Crew war internatonal (Europa), die Basis nagelneu und mit der "Wreckbar" sehr komplett. Der Service war gut und wir fühlten uns schon nach kurzer Zeit wie zuhause. Einzigster Nachteil mit anderen Ländern war die recht unbequeme Taucherei von den sogenannten bancas (Knie an Knie).
Sehr zu empfehlen: 
Calypso Diving 
Infos zu Boracay: www.boracay.com 
 
 
Die Tauchplätze **
 
haben uns etwas enttäuscht, wurde doch bis vor wenigen Jahren mit Dynamit gefischt. Rühmliche Ausnahme war Maniguin, eine Insel weit draußen, einfach toll! Die meisten kommen wegen "Yapak", einem Tauchplatz im Kanal, mit Riffkante auf 35 m und Abfall auf 65 m. Hoffnung auf Strömung wird oft erfüllt, die auf Haie manchmal. Die Sicht war durchweg (außer Maniguin) recht mies und wir brauchten unsere Anzüge, beim Aufstieg gab es Millionen von nesselnden Tierchen. Überhaupt ist es schön, wenn man Schlangen und Nacktschnecken mag.