Malediven Filitheyo



Nord-Nilandhe-Atoll Filitheyo April 2007
 
Die Insel *****
 
war die schönste von denen, die wir kennen. 2750 Kokospalmen und viel Unterholz bestimmen das Bild. Die Kokosnüsse fallen reichlich und man muß sich fragen, warum es noch niemanden erwischt hat. Das Gefühl, auf einen wirklich schönen Insel gelandet zu sein, wird überall durch die Verwendung natürlicher Materialien (Holz und Kokos) unterstrichen. Und das Wichtigste für uns: Filitheyo ist tatsächlich noch eine Barfußinsel, auch wenn viele Gäste das Bedürfnis danach anscheinend nicht haben, und den ganzen Tag in Schuhen rumlaufen. Wir jedenfalls waren ohne Schuhe, sowohl tagsüber, als auch auf dem Dhoni oder beim Essen. Das Mainrestaurant ist schön angelegt, besteht aus 4 luftigen pyramidenförmig gedeckten Gebäuden, die durch Holzstege miteinander verbunden sind. Man bekommt einen festen Tisch und einen festen Kellner. Das hat uns gut gefallen.
 
 
Der Bungalow ****
 
Wir hatten einen halben Doppelbungalow. Sehr schön, mit Holzboden, King-Size-Bett mit Moskitonetz, Holzmöbel auch auf der Terrasse, eigenen Liegen am Strand. Die Klimaanlage war zwar recht laut, aber gut positioniert, man wird nicht direkt angeblasen. Sehr schön ist das Bad mit unterschiedlichen Böden (Sand, Holz, Fliesen), Dusche unter freiem Himmel kalt und warm. Alles in allem großzügiger als auf anderen Inseln. Wir hatten 3 Monate vorab per mail unseren Bungalowwunsch im Bereich 75-90 geäußert. Dies sollte wohl der schönste Bereich sein. Der Wunsch wurde nicht erfüllt. Wir wohnten in 111. Dies war auch sehr gut. Hellhörigkeit im Doppelbungalow: Ja, natürlich kann man die Nachbarn hören. Wir hatten großes Glück, unsere waren sehr rücksichtsvoll. Um sicher zu gehen, sollte man aber wohl lieber einen Single- oder Wasserbungalow nehmen (Upgrade vor Ort möglich).
 
 
Die Küche ****
 
war sehr gut. Sehr abwechslungsreich, immer wohlschmeckend, die beste für uns bisher. Neben täglich frisch gebackenem Brot, Sushi-Bar, Pasta-Ecke, Curry-Buffet, Salat und Suppe (immer lecker), gibts auch immer Süßes und viel frisches Obst. Auch Fisch ist reichlich im Angebot. Natürlich wiederholen sich manche Sachen.
 
 
Die Basis *****
 
professionell geführte Werner Lau-Basis (Hallo Barbara ;-)), Hausrifftauchen mit Flaschenservice zur Einstiegstelle. Nettes und kompetentes Personal. Service an Bord mit Tee, Kokosnuss und Handtuch. Nitrox for free. Infos zu Filitheyo auf der
Werner Lau Seite.
 
 
Die Tauchplätze ****
 
waren schön, aber nicht sensationell. Die Riffe im höheren Bereich in den allgemeinen Nachwehen von 1998, aber langsam Besserung zu sehen. Schildkröten, Weißspitzen, Stingrays, Adlerrochen, für Mantas waren wir zu spät dran. Allgemein sehr fischreich. Fahrzeit einfach 5 bis 40 min, Manta-Point 90 min.